Reportagen, Porträts, Kolumnen verlassen regelmässig die silberfedersche Mailbox. Aber nun ist ein Dokument in der Pipeline, grösser, umfassender als alles Bisherige: Der erste Nordkap-Sarganserland-Krimi, eine Co-Produktion mit Christian Ruch, erblickt Ende Oktober im Driftwood Verlag Chur das Licht der Welt.
Zum Inhalt: Ein Auslandschweizer wird tot auf der nördlichsten Landzunge Europas gefunden. War es ein Unfall? Ja, sagt die Rechtsmedizin. Nein, sagen Selina, die Tochter des Toten, und ihr Kindheitsfreund, der junge Dorfpolizist Einar. Und prompt stossen beide auf Ungereimtheiten – in Honningsvåg auf der Nordkap-Insel Magerøya genauso wie im 3500 Kilometer entfernten Sarganserland, Anrigs Heimat. Wer hat die Drohbriefe geschrieben? Was geschah vor 40 Jahren am Chapfensee? Muss man die Botschaften des Birkenholzes ernst nehmen? Was hat es mit dem nächtlichen Besucher der Männer-WG auf sich, und wer betreibt den geheimnisvollen Chapfensee-Account? Schliesslich nähert sich Selina einem dunklen Geheimnis ihres Vaters und bringt sich dabei selber in tödliche Gefahr.

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Vernissage: Freitag, 25. Oktober, 19 Uhr, Altes Kino Mels

A

Dann hätte ich da etwas für Sie. Einen Reisetipp Richtung Entschleunigung. Richtung Estland im Baltikum. Richtung Weite und Meer und Schlamm. Wie, Schlamm? Ja. Der Schlamm von Pärnu soll der Beste sein – so steht es geschrieben. Nun ist Papier geduldig, aber ich bin es auch. Ich hab den Schlamm getestet (in der Sauna und in der Massage), das legendäre Ostseebad, das Hedon Hotel & SPA und Pärnu, das St. Tropez von Estland, und es war wunderbar erholsam.

Falls Sie sich in Zeiten der Mailänderli und Lübecker Marizpan einen Moment mit dem Sommer befassen wollen: hier. Gönnen Sie sich eine Reise im Kopf ins Baltikum. Bilder und meine Reportage fürs Nordland-Magazin von Kontiki. Terve!

Gratistipp: Auf dem Hinweg unbedingt Saulkrasti kennenlernen. Liegt praktischerweise auf der Strecke, wenn Sie via Riga anreisen. (Riga, die Jugendstilstadt, ist auch ein sehenswertes Juwel, übrigens.) Ich sage nur: Wind im Haar. Die Sonnenküste von Lettland bietet nahezu unberührten Strand und goldene Dünen (vgl. die unteren Bilder).

Wenn Sie mich fragen: Ich glaube, das Baltikum ist die meist unterschätzte Reisedestination überhaupt. Über das Warum grüble ich noch. Wissen Sie es?

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… mit den Baumkronen wandeln.

Dieses spezielle Erlebnis bietet der Baumwipfelpfad in Mogelsberg – auch jetzt, wo das Laub weniger wird.
Mein Ausflugstipp in der aktuellen Ausgabe des Schweizer Freizeitmagazins „active & live“.

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… Norden!
Ja, es ist da, das neue Nordland-Magazin. Als Redaktorin/Produzentin kommt das einer kleinen Geburt gleich. Bis jedes Bild, jeder Text am richtigen Ort ist, kann es gut und gerne eine Weile dauern. Und so turbulent sich eine Schwangerschaft auch gestalten kann, so fix bleibt der Geburtstermin. Anders als bei einer richtigen Geburt folgen danach im besten Fall keine Nachwehen, aber das Glücksgefühl, das schon. So, und jetzt fertig mit den Metaphern – ich schicke Sie lieber gleich los in den Norden. Viel Vergnügen! https://www.kontiki.ch/news#tab-1

 

PS: Nordland ist das Reisemagazin von https://www.kontiki.ch
Und das hier war bereits meine zehnte Ausgabe als verantwortliche Produzentin – ein kleines Jubiläum. Kontiki hingegen hat viermal mehr Grund zu feiern: Die Nummer 1 für den Norden wird im 2019 40. Happy Birthday, jetzt schon. (Und damit wäre der Link zur Geburt auch elegant geschafft!)

 

An dieser Stelle ein Outing: Ich bringe es kaum je übers Herz, am Walensee vorbeizufahren. Kurz vor Murg klaue ich einige Minuten zusammen und biege ab. Sind reichlich Minuten vorhanden, setze ich mich auf einen Cappuccino auf die Terrasse der Sagibeiz, was ich nur empfehlen kann. Ansonsten geht es im Stechschritt Richtung See, zuerst zur Anlagestelle Murg Ost, dann am Strandbad vorbei nach Murg West. (Wichtige Destinationen haben mindestens zwei Häfen, so ist das nun mal.)

Mit etwas Glück fährt dann die „Alvier“ vorbei. Früher hiess sie „Quinten“, und ich liebte sie damals schon.

 

Und noch ein Outing: Mit dem schönen alten Holzschiff war ich schon auf Kindergartenreise. Deshalb ist jedes unserer Wiedersehen geprägt von einem Hauch Nostalgie. Die „Alvier“ mag also nicht mehr die Jüngste sein, aber glauben Sie mir: Sie ist topfit. Und falls Sie auch ohne Erinnerungen an eine Kindergartenreise vor vielen Jahren Lust auf einen Ausflug mit nostalgischem Charakter haben: Gönnen Sie sich ein Fährtli mit der „Alvier“.

PS: Nein, dieser Beitrag ist nicht gesponsert.
PS2: Gehen Sie einfach trotzdem in die Sagibeiz! https://www.sagibeiz.ch

 

1. Mai! In Finnland feiert man da Vappu, das grosse Frühlingsfest. Typisch: Alle strömen nach draussen und veranstalten ein Picknick.
Also das ist wenigstens der Plan. Dass dieser manchmal seine Tücken hat, zeigt dieses Bild.
Übrigens: „Sisu“ ist das „Hygge“ der Finnen – es steht für eine entspannte Lebensweise. (Trotz Schneesturm an Vappu.)

Und allzu schadenfreudig sollten wir hier nicht werden, zumindest im Osten der Schweiz riecht es heute ganz leicht nach Schnee.
Was immer Sie also heute vorhaben: Hyvää Vappua! (Das Frühlingsfest heisst Vappu. Aber im Finnischen gibt es 18! Fälle, und je nach Fall wird das Nomen angepasst. Ein bisschen Mitleid mit den finnischen Schulkindern ist also durchaus angebracht!)

 

… eine Fotobomberin!

Ja, ja. Leider.
Eigentlich stehe ich zu 98 Prozent hinter der Kamera. Und wenn ich nicht hinter der Kamera stehe, platze ich ins Bild, wie diese Aufnahme von Indra Joshi beweist. Die Fotografin Indra Joshi hat mich auf die Reise in die wilde Natur der Lyngenalpen mit der Kamera begleitet, ihre Bilder sind in unserer gemeinsamen Reportage im aktuellen Nordland-Magazin von Kontiki Reisen zu sehen.

Dieses hier natürlich nicht. Das ist exklusiv für Sie!

Wie, Sie haben sich noch nicht durchs Nordland geblättert? Dann wird es höchste Zeit:
https://www.nordland-magazin.ch

Was tun, wenn eine Schneeschuhtour angesagt ist, aber nicht möglich, weil das Eis hartnäckig über der Landschaft liegt? Nun, man nimmt einfach Spikes. So einfach geht das in den Lyngenalpen in Nordnorwegen, wo sich die Menschen längst mit den Launen der Natur arrangiert haben – zum Ausgleich leben sie vor einer spektakulärsten Gegenden in Norwegen überhaupt. Zwischen Fjorden, Felsen und Gletschern präsentiert sich der Winter wie ein wildes Märchen im magischen Licht. Davon handelt meine Reportage im aktuellsten Nordland-Magazin – es ist soeben erschienen.

Ein Abo bestellen Sie kostenlos hier: info@kontiki.ch

Reinblättern geht hier: https://www.nordland-magazin.ch

Und falls Sie jetzt denken: „Hallo, was soll das, es ist jetzt Frühling?“, dann lassen Sie sich gesagt sein: Es kommt noch schlimmer! Kleiner Scherz, besser natürlich. Es gibt nämlich prima Tipps und Ideen für die Festtage im hohen Norden, von hygge bis verrückt. Viel Spass beim Lesen!