… an meinem Beruf: Ich lerne neue Menschen und neue Welten kennen.
Konnten Sie zum Beispiel schon einmal einem Hammerschmied über die Schultern schauen?
Ich hatte dieses Vergnügen neulich in Mühlehorn GL, in der ältesten Hammerschmiede in Europa, die heute noch in Betrieb ist. Christian und Roswitha Zimmermann beleben die alten Mauern mit neuen Visionen – und das schon seit einem Vierteljahrhundert.

Meine Reportage erscheint im Schweizer Freizeitmagazin „active & live“, und zwar Anfang Dezember.
Dann, wenn wieder alle ihres eigenen Glückes Schmied sein wollen.
Christian Zimmermann weiss, wie es geht.

Wenn ich für die SchreinerZeitung in die Tasten greife, dann jeweils für die Rubrik „Persönlich“. Dafür brauche ich weder zwei rechte Hände noch Schreiner-Fachwissen – zum Glück. Denn mich lässt man besser nicht an eine Hobelbank, geschweige denn an die Bandsäge. Ab und an schreibe ich auch über wirtschaftliche Themen. Diesmal aber lautete der Auftrag der Redaktion anders, nämlich: Gefragt war ein Artikel über die Wettbewerbsarbeit von David Zäch – gerne mit technischen Details.

Der junge Ostschweizer hat – ursprünglich für seine Vertiefungsarbeit an der Berufsschule – die Hobelbank neu interpretiert, mehr noch: revolutioniert. Er machte daraus ein multifunktionales Instrument, vielseitig nutzbar für Profis und Amateurs.
Mit seiner Erfindung hat er es ohne Auflagen an den nationalen Wettbewerb „Schweizer Jugend forscht“ geschafft. Dort präsentierte er an diesem Wochenende „seine“ Hobelbank einem grossen Publikum. Damit zählt der 21-jährige Schreiner, der aktuell die RS absolviert, zu den talentiertesten Jungforschern der Schweiz.

Herzliche Gratulation, David!

PS: Und ich weiss jetzt Bescheid über Spannvorrichtungen, Winkelmesser, Kehlmaschinen und Frästische!

 

 

 

Zum Artikel gehts hier:
1520_Betriebseinrichtungen_Hobelbank