Demnächst in St.Gallen gibts Suppe, Glögg – und VENNER. In der nordischen Atmosphäre des Kafés Øya erzählen wir, wie aus einer Idee ein Krimi wurde. Übrigens: VENNER ist bereits in zweiter Auflage erschienen.

Was für eine Buchtaufe! Rund 100 Gäste waren dabei, als der Krimi-Erstling VENNER von Christian Ruch und mir im Alten Kino Mels getauft wurde. Wir reisten gemeinsam – na gut, mental – in den hohen Norden, plauderten aus dem Nähkästchen, sahen den Rentieren zu, wie sie über den Sund schwammen und sangen zu guter Letzt das Sarganserlied „Lueget vu Bärg und Tal“: Das Geburtshaus von Josef Anton Henne im Städtli Sargans spielt bei VENNER auch eine Rolle.

Tusen takk an alle, die da waren und sich unerschrocken zum Signiertisch vorgekämpft haben. Es war ein Auftakt, den wir uns nicht hätten schöner wünschen können. VENNER gibts überall dort, wo man gute Bücher kaufen kann. Oder direkt beim Verlag: www.dbooks.ch

Erste Lesetermine sind auch schon bekannt, velkommen!

1. November, 20 Uhr, Kulturhaus Rosengarten Grüsch (www.bibliogrüsch)
7. November, 19.30 Uhr, Schuler Bücher, Grabenstrasse, Chur (Anmeldung: )
23. November, 10.10 Uhr, Kontiki-Erlebnistag, Hotel du Parc, Baden (Anmeldung: www.kontiki.ch)

29. November, 19.30 Uhr, Scandinavian Deli, Baden (ausverkauft)
16. Januar, 19 Uhr, Bibliothek Goldach
02. Februar, 19.30 Uhr, Øya Bar Kafé Klub, St. Gallen
25. März, 20 Uhr, Jazzkeller Sargans

Reportagen, Porträts, Kolumnen verlassen regelmässig die silberfedersche Mailbox. Aber nun ist ein Dokument in der Pipeline, grösser, umfassender als alles Bisherige: Der erste Nordkap-Sarganserland-Krimi, eine Co-Produktion mit Christian Ruch, erblickt Ende Oktober im Driftwood Verlag Chur das Licht der Welt.
Zum Inhalt: Ein Auslandschweizer wird tot auf der nördlichsten Landzunge Europas gefunden. War es ein Unfall? Ja, sagt die Rechtsmedizin. Nein, sagen Selina, die Tochter des Toten, und ihr Kindheitsfreund, der junge Dorfpolizist Einar. Und prompt stossen beide auf Ungereimtheiten – in Honningsvåg auf der Nordkap-Insel Magerøya genauso wie im 3500 Kilometer entfernten Sarganserland, Anrigs Heimat. Wer hat die Drohbriefe geschrieben? Was geschah vor 40 Jahren am Chapfensee? Muss man die Botschaften des Birkenholzes ernst nehmen? Was hat es mit dem nächtlichen Besucher der Männer-WG auf sich, und wer betreibt den geheimnisvollen Chapfensee-Account? Schliesslich nähert sich Selina einem dunklen Geheimnis ihres Vaters und bringt sich dabei selber in tödliche Gefahr.

Jetzt vorbestellen: http://www.dbooks.ch/produkt/venner/

Vernissage: Freitag, 25. Oktober, 19 Uhr, Altes Kino Mels

A

… einen eigenen Weiher?
Ich schon. Wenigstens dank Photoshop.

Den Hidber-See gibt es so nicht. Aber immerhin elektronisch, dank der Kreativität von Ralph Dietrich, seines Zeichens Meister der Kreativagentur Crea Occhio in Bad Zurzach. (Ja, googeln Sie ihn ruhig mal.)

Das h aber gibt es. Es schwimmt seit zwei Jahren im Wiler Weier. Und hier hab ich mich nicht etwa vertippt: Die Wiler schreiben Weier beharrlich ohne h. Deshalb hat die Toggenburger Künstlerin Sonja Rüegg dem Weier den fehlenden Buchstaben h zurückgegeben.

Mit ihrer weissen Holzskulptur ging sie als Siegerin des Projekts „Kunst am Weier“ hervor.

Eigentlich hätte das h nur zwei Jahre sanft auf dem Weier schwimmen sollen. Aber inzwischen gefällt es den Wilern so sehr, dass sie sich ihren Weier oder eben Weiher nicht mehr ohne vorstellen können. Und auch ich erfreue mich auf meinen täglichen Kontrollgängen mit Hund daran.

… mit den Baumkronen wandeln.

Dieses spezielle Erlebnis bietet der Baumwipfelpfad in Mogelsberg – auch jetzt, wo das Laub weniger wird.
Mein Ausflugstipp in der aktuellen Ausgabe des Schweizer Freizeitmagazins „active & live“.

7_Baumwipfelpfad

… an meinem Beruf: Ich lerne neue Menschen und neue Welten kennen.
Konnten Sie zum Beispiel schon einmal einem Hammerschmied über die Schultern schauen?
Ich hatte dieses Vergnügen neulich in Mühlehorn GL, in der ältesten Hammerschmiede in Europa, die heute noch in Betrieb ist. Christian und Roswitha Zimmermann beleben die alten Mauern mit neuen Visionen – und das schon seit einem Vierteljahrhundert.

Meine Reportage erscheint im Schweizer Freizeitmagazin „active & live“, und zwar Anfang Dezember.
Dann, wenn wieder alle ihres eigenen Glückes Schmied sein wollen.
Christian Zimmermann weiss, wie es geht.

… schon den 30. Geburtstag gefeiert hat, aber noch oder wieder im Kinderzimmer bei den Eltern lebt – das Thema meines neusten Beitrags, nachzulesen im aktuellen Migros-Magazin. Viel Vergnügen! https://www.migrosmagazin.ch/zurueck-zu-mama

 

… Norden!
Ja, es ist da, das neue Nordland-Magazin. Als Redaktorin/Produzentin kommt das einer kleinen Geburt gleich. Bis jedes Bild, jeder Text am richtigen Ort ist, kann es gut und gerne eine Weile dauern. Und so turbulent sich eine Schwangerschaft auch gestalten kann, so fix bleibt der Geburtstermin. Anders als bei einer richtigen Geburt folgen danach im besten Fall keine Nachwehen, aber das Glücksgefühl, das schon. So, und jetzt fertig mit den Metaphern – ich schicke Sie lieber gleich los in den Norden. Viel Vergnügen! https://www.kontiki.ch/news#tab-1

 

PS: Nordland ist das Reisemagazin von https://www.kontiki.ch
Und das hier war bereits meine zehnte Ausgabe als verantwortliche Produzentin – ein kleines Jubiläum. Kontiki hingegen hat viermal mehr Grund zu feiern: Die Nummer 1 für den Norden wird im 2019 40. Happy Birthday, jetzt schon. (Und damit wäre der Link zur Geburt auch elegant geschafft!)

 

… ist dann, wenn die silberfeder.ch-Tastatur mal ruht. Oh, nicht einen oder zwei Tage. Länger, viel länger.

Drei Wochen. So lange dauert eine ausgedehnte Siesta im Minimum. (Stimmt natürlich nicht, alles unter einem Monat geht kaum als Sommerpause durch.)

Aber die Tastatur hat es wirklich nötig. Im letzten Quartal kam sie bei einer gigantischen Themenbreite zum Einsatz: Von der Imkerei über die politische Lage in China über den Erweiterungsbau des St.Galler Kantonsspitals über die Munot-Wächterin in Schaffhausen, die einzigartigen Einheimischen in den isländischen Ostfjorden über das Infozentrum eines Kernkraftwerks, Wohnungen mit Service und das Leben einer Buschauffeurin bis hin zur Werbekampagne für einen neuen Online-Shop.

Kein Wunder, braucht die Tastatur Erholung. Und die Bedienerin der Tastatur. Wobei diese den Einblick in all diese Themen als anregend empfindet. Als Privileg gar. Und gleichzeitig weiss: Nichts wirkt inspirierender für neues Schaffen als eine Luftveränderung.

Am 7. August sind wir wieder zusammen, die Tastatur und ich.
Bis dahin wünsche ich Ihnen einen anregenden Sommer, bleiben Sie uns gewogen.