… einen eigenen Weiher?
Ich schon. Wenigstens dank Photoshop.

Den Hidber-See gibt es so nicht. Aber immerhin elektronisch, dank der Kreativität von Ralph Dietrich, seines Zeichens Meister der Kreativagentur Crea Occhio in Bad Zurzach. (Ja, googeln Sie ihn ruhig mal.)

Das h aber gibt es. Es schwimmt seit zwei Jahren im Wiler Weier. Und hier hab ich mich nicht etwa vertippt: Die Wiler schreiben Weier beharrlich ohne h. Deshalb hat die Toggenburger Künstlerin Sonja Rüegg dem Weier den fehlenden Buchstaben h zurückgegeben.

Mit ihrer weissen Holzskulptur ging sie als Siegerin des Projekts „Kunst am Weier“ hervor.

Eigentlich hätte das h nur zwei Jahre sanft auf dem Weier schwimmen sollen. Aber inzwischen gefällt es den Wilern so sehr, dass sie sich ihren Weier oder eben Weiher nicht mehr ohne vorstellen können. Und auch ich erfreue mich auf meinen täglichen Kontrollgängen mit Hund daran.

Dann hätte ich da etwas für Sie. Einen Reisetipp Richtung Entschleunigung. Richtung Estland im Baltikum. Richtung Weite und Meer und Schlamm. Wie, Schlamm? Ja. Der Schlamm von Pärnu soll der Beste sein – so steht es geschrieben. Nun ist Papier geduldig, aber ich bin es auch. Ich hab den Schlamm getestet (in der Sauna und in der Massage), das legendäre Ostseebad, das Hedon Hotel & SPA und Pärnu, das St. Tropez von Estland, und es war wunderbar erholsam.

Falls Sie sich in Zeiten der Mailänderli und Lübecker Marizpan einen Moment mit dem Sommer befassen wollen: hier. Gönnen Sie sich eine Reise im Kopf ins Baltikum. Bilder und meine Reportage fürs Nordland-Magazin von Kontiki. Terve!

Gratistipp: Auf dem Hinweg unbedingt Saulkrasti kennenlernen. Liegt praktischerweise auf der Strecke, wenn Sie via Riga anreisen. (Riga, die Jugendstilstadt, ist auch ein sehenswertes Juwel, übrigens.) Ich sage nur: Wind im Haar. Die Sonnenküste von Lettland bietet nahezu unberührten Strand und goldene Dünen (vgl. die unteren Bilder).

Wenn Sie mich fragen: Ich glaube, das Baltikum ist die meist unterschätzte Reisedestination überhaupt. Über das Warum grüble ich noch. Wissen Sie es?

NLM_Nr.16_Repo1

… ist in den Medien so oft von den Taten der Männer die Rede?
Und so selten von Frauen?
Weshalb nur sind in Newsportalen Männer so präsent – und Frauen vor allem dann, wenn es um Schönheit, Diätrezepte oder Verbrechen geht?

Wo sind die Pilotinnen, Chefärztinnen, Erfinderinnen, Sportlerinnen? – Das fragte sich Verlegerin und Autorin Fatima Vidal aus Winterthur. Sie ist selber eine Frau der Tat, langes Fackeln liegt ihr nicht. „Wenn Frauen und ihre Leistungen auf Portalen untervertreten sind“, dachte sie sich, „dann schaffe ich halt eine eigene Plattform.“ 100frauen.ch heisst das Webprojekt einer Pionierin über Pionierinnen. Es sind Geschichten über Frauen, die Mut machen.

Mein Beitrag im Schweizer Freizeitmagazin active&live.

1_100_Frauen_die_Mut_machen_neu

 

… mit den Baumkronen wandeln.

Dieses spezielle Erlebnis bietet der Baumwipfelpfad in Mogelsberg – auch jetzt, wo das Laub weniger wird.
Mein Ausflugstipp in der aktuellen Ausgabe des Schweizer Freizeitmagazins „active & live“.

7_Baumwipfelpfad

… an meinem Beruf: Ich lerne neue Menschen und neue Welten kennen.
Konnten Sie zum Beispiel schon einmal einem Hammerschmied über die Schultern schauen?
Ich hatte dieses Vergnügen neulich in Mühlehorn GL, in der ältesten Hammerschmiede in Europa, die heute noch in Betrieb ist. Christian und Roswitha Zimmermann beleben die alten Mauern mit neuen Visionen – und das schon seit einem Vierteljahrhundert.

Meine Reportage erscheint im Schweizer Freizeitmagazin „active & live“, und zwar Anfang Dezember.
Dann, wenn wieder alle ihres eigenen Glückes Schmied sein wollen.
Christian Zimmermann weiss, wie es geht.

… schon den 30. Geburtstag gefeiert hat, aber noch oder wieder im Kinderzimmer bei den Eltern lebt – das Thema meines neusten Beitrags, nachzulesen im aktuellen Migros-Magazin. Viel Vergnügen! https://www.migrosmagazin.ch/zurueck-zu-mama

 

… Norden!
Ja, es ist da, das neue Nordland-Magazin. Als Redaktorin/Produzentin kommt das einer kleinen Geburt gleich. Bis jedes Bild, jeder Text am richtigen Ort ist, kann es gut und gerne eine Weile dauern. Und so turbulent sich eine Schwangerschaft auch gestalten kann, so fix bleibt der Geburtstermin. Anders als bei einer richtigen Geburt folgen danach im besten Fall keine Nachwehen, aber das Glücksgefühl, das schon. So, und jetzt fertig mit den Metaphern – ich schicke Sie lieber gleich los in den Norden. Viel Vergnügen! https://www.kontiki.ch/news#tab-1

 

PS: Nordland ist das Reisemagazin von https://www.kontiki.ch
Und das hier war bereits meine zehnte Ausgabe als verantwortliche Produzentin – ein kleines Jubiläum. Kontiki hingegen hat viermal mehr Grund zu feiern: Die Nummer 1 für den Norden wird im 2019 40. Happy Birthday, jetzt schon. (Und damit wäre der Link zur Geburt auch elegant geschafft!)

 

… Silber, Fotografieren ist Gold.

Sagt zumindest mein Fotolehrer https://www.grubenmann.biz
Gut, in meinem Fall reichte es nicht ganz für Bronze, aber immerhin.

Als die Stadt Wil – heuer Gastgemeinde am St.Galler Fest – einen Fotowettbewerb ausschrieb, machte silberfeder.ch auf gut Glück mit.
Und erreichte mit dem Winterbild unter den 200 eingesandten Bildern den vierten Rang.

Glauben Sie mir, es gibt auch ein medaillenloses Glück!

… ist dann, wenn die silberfeder.ch-Tastatur mal ruht. Oh, nicht einen oder zwei Tage. Länger, viel länger.

Drei Wochen. So lange dauert eine ausgedehnte Siesta im Minimum. (Stimmt natürlich nicht, alles unter einem Monat geht kaum als Sommerpause durch.)

Aber die Tastatur hat es wirklich nötig. Im letzten Quartal kam sie bei einer gigantischen Themenbreite zum Einsatz: Von der Imkerei über die politische Lage in China über den Erweiterungsbau des St.Galler Kantonsspitals über die Munot-Wächterin in Schaffhausen, die einzigartigen Einheimischen in den isländischen Ostfjorden über das Infozentrum eines Kernkraftwerks, Wohnungen mit Service und das Leben einer Buschauffeurin bis hin zur Werbekampagne für einen neuen Online-Shop.

Kein Wunder, braucht die Tastatur Erholung. Und die Bedienerin der Tastatur. Wobei diese den Einblick in all diese Themen als anregend empfindet. Als Privileg gar. Und gleichzeitig weiss: Nichts wirkt inspirierender für neues Schaffen als eine Luftveränderung.

Am 7. August sind wir wieder zusammen, die Tastatur und ich.
Bis dahin wünsche ich Ihnen einen anregenden Sommer, bleiben Sie uns gewogen.

Hier sehen Sie Renate Oertig und Dash – die beiden haben die Schweizermeisterschaft 2018 für Lawinenhunde gewonnen! Nun lebt das erfolgreiche Team im
St. Galler Flachland und nicht etwa in den Bergen. Deshalb ist und bleibt „Lawinele“ für die zwei ein Hundesport. Doch wer weiss – kämen sie zufällig an den Ort einer Erschüttung, könnte Dash durchaus Leben retten. Der Labrador zieht auch ertrinkende Menschen aus dem Wasser.

Für das Magazin „active live“ habe ich das sympathische Gespann porträtiert und dabei festgestellt: Wenn Dash „frei“ hat, wälzt er sich wie jeder andere Hund ausgiebig im Gras oder spielt mit seinem Plüschhuhn.

Und Renate Oertig, seine Besitzerin, erzählte frank und frei, wie sie einst mit „Labis“ gar nichts anfangen konnte. Sie fand sie „nicht einmal schön“. Tja. Das hat sich natürlich in Zwischenzeit geändert. Übrigens: Renate Oertig wird demnächst auf der Plattform www.100frauen.ch meiner Kollegin Fatima Vidal vorgestellt.