… einen eigenen Weiher?
Ich schon. Wenigstens dank Photoshop.

Den Hidber-See gibt es so nicht. Aber immerhin elektronisch, dank der Kreativität von Ralph Dietrich, seines Zeichens Meister der Kreativagentur Crea Occhio in Bad Zurzach. (Ja, googeln Sie ihn ruhig mal.)

Das h aber gibt es. Es schwimmt seit zwei Jahren im Wiler Weier. Und hier hab ich mich nicht etwa vertippt: Die Wiler schreiben Weier beharrlich ohne h. Deshalb hat die Toggenburger Künstlerin Sonja Rüegg dem Weier den fehlenden Buchstaben h zurückgegeben.

Mit ihrer weissen Holzskulptur ging sie als Siegerin des Projekts „Kunst am Weier“ hervor.

Eigentlich hätte das h nur zwei Jahre sanft auf dem Weier schwimmen sollen. Aber inzwischen gefällt es den Wilern so sehr, dass sie sich ihren Weier oder eben Weiher nicht mehr ohne vorstellen können. Und auch ich erfreue mich auf meinen täglichen Kontrollgängen mit Hund daran.

… mit den Baumkronen wandeln.

Dieses spezielle Erlebnis bietet der Baumwipfelpfad in Mogelsberg – auch jetzt, wo das Laub weniger wird.
Mein Ausflugstipp in der aktuellen Ausgabe des Schweizer Freizeitmagazins „active & live“.

7_Baumwipfelpfad

… an meinem Beruf: Ich lerne neue Menschen und neue Welten kennen.
Konnten Sie zum Beispiel schon einmal einem Hammerschmied über die Schultern schauen?
Ich hatte dieses Vergnügen neulich in Mühlehorn GL, in der ältesten Hammerschmiede in Europa, die heute noch in Betrieb ist. Christian und Roswitha Zimmermann beleben die alten Mauern mit neuen Visionen – und das schon seit einem Vierteljahrhundert.

Meine Reportage erscheint im Schweizer Freizeitmagazin „active & live“, und zwar Anfang Dezember.
Dann, wenn wieder alle ihres eigenen Glückes Schmied sein wollen.
Christian Zimmermann weiss, wie es geht.

… schon den 30. Geburtstag gefeiert hat, aber noch oder wieder im Kinderzimmer bei den Eltern lebt – das Thema meines neusten Beitrags, nachzulesen im aktuellen Migros-Magazin. Viel Vergnügen! https://www.migrosmagazin.ch/zurueck-zu-mama

 

… Norden!
Ja, es ist da, das neue Nordland-Magazin. Als Redaktorin/Produzentin kommt das einer kleinen Geburt gleich. Bis jedes Bild, jeder Text am richtigen Ort ist, kann es gut und gerne eine Weile dauern. Und so turbulent sich eine Schwangerschaft auch gestalten kann, so fix bleibt der Geburtstermin. Anders als bei einer richtigen Geburt folgen danach im besten Fall keine Nachwehen, aber das Glücksgefühl, das schon. So, und jetzt fertig mit den Metaphern – ich schicke Sie lieber gleich los in den Norden. Viel Vergnügen! https://www.kontiki.ch/news#tab-1

 

PS: Nordland ist das Reisemagazin von https://www.kontiki.ch
Und das hier war bereits meine zehnte Ausgabe als verantwortliche Produzentin – ein kleines Jubiläum. Kontiki hingegen hat viermal mehr Grund zu feiern: Die Nummer 1 für den Norden wird im 2019 40. Happy Birthday, jetzt schon. (Und damit wäre der Link zur Geburt auch elegant geschafft!)

 

… ist dann, wenn die silberfeder.ch-Tastatur mal ruht. Oh, nicht einen oder zwei Tage. Länger, viel länger.

Drei Wochen. So lange dauert eine ausgedehnte Siesta im Minimum. (Stimmt natürlich nicht, alles unter einem Monat geht kaum als Sommerpause durch.)

Aber die Tastatur hat es wirklich nötig. Im letzten Quartal kam sie bei einer gigantischen Themenbreite zum Einsatz: Von der Imkerei über die politische Lage in China über den Erweiterungsbau des St.Galler Kantonsspitals über die Munot-Wächterin in Schaffhausen, die einzigartigen Einheimischen in den isländischen Ostfjorden über das Infozentrum eines Kernkraftwerks, Wohnungen mit Service und das Leben einer Buschauffeurin bis hin zur Werbekampagne für einen neuen Online-Shop.

Kein Wunder, braucht die Tastatur Erholung. Und die Bedienerin der Tastatur. Wobei diese den Einblick in all diese Themen als anregend empfindet. Als Privileg gar. Und gleichzeitig weiss: Nichts wirkt inspirierender für neues Schaffen als eine Luftveränderung.

Am 7. August sind wir wieder zusammen, die Tastatur und ich.
Bis dahin wünsche ich Ihnen einen anregenden Sommer, bleiben Sie uns gewogen.

Hier sehen Sie Renate Oertig und Dash – die beiden haben die Schweizermeisterschaft 2018 für Lawinenhunde gewonnen! Nun lebt das erfolgreiche Team im
St. Galler Flachland und nicht etwa in den Bergen. Deshalb ist und bleibt „Lawinele“ für die zwei ein Hundesport. Doch wer weiss – kämen sie zufällig an den Ort einer Erschüttung, könnte Dash durchaus Leben retten. Der Labrador zieht auch ertrinkende Menschen aus dem Wasser.

Für das Magazin „active live“ habe ich das sympathische Gespann porträtiert und dabei festgestellt: Wenn Dash „frei“ hat, wälzt er sich wie jeder andere Hund ausgiebig im Gras oder spielt mit seinem Plüschhuhn.

Und Renate Oertig, seine Besitzerin, erzählte frank und frei, wie sie einst mit „Labis“ gar nichts anfangen konnte. Sie fand sie „nicht einmal schön“. Tja. Das hat sich natürlich in Zwischenzeit geändert. Übrigens: Renate Oertig wird demnächst auf der Plattform www.100frauen.ch meiner Kollegin Fatima Vidal vorgestellt.

Normalerweise läuft es so: Wenn Sie zu Besuch gehen, bringen Sie Blumen mit.

Bei silberfeder.ch läuft es umgekehrt: Sie kommen zu Besuch (na gut, virtuell) und erhalten Blumen (na gut, elektronisch).

Aber immerhin!

Pflücken Sie, was immer Sie mögen.

(Das hier sind übrigens meine Hausaufgaben für die Fotoschule. Aber das Schöne an elektronischen Blumen ist ja, dass man sie mehrmals pflücken kann. Und dafür nicht mal einen grünen Daumen braucht.)

An dieser Stelle ein Outing: Ich bringe es kaum je übers Herz, am Walensee vorbeizufahren. Kurz vor Murg klaue ich einige Minuten zusammen und biege ab. Sind reichlich Minuten vorhanden, setze ich mich auf einen Cappuccino auf die Terrasse der Sagibeiz, was ich nur empfehlen kann. Ansonsten geht es im Stechschritt Richtung See, zuerst zur Anlagestelle Murg Ost, dann am Strandbad vorbei nach Murg West. (Wichtige Destinationen haben mindestens zwei Häfen, so ist das nun mal.)

Mit etwas Glück fährt dann die „Alvier“ vorbei. Früher hiess sie „Quinten“, und ich liebte sie damals schon.

 

Und noch ein Outing: Mit dem schönen alten Holzschiff war ich schon auf Kindergartenreise. Deshalb ist jedes unserer Wiedersehen geprägt von einem Hauch Nostalgie. Die „Alvier“ mag also nicht mehr die Jüngste sein, aber glauben Sie mir: Sie ist topfit. Und falls Sie auch ohne Erinnerungen an eine Kindergartenreise vor vielen Jahren Lust auf einen Ausflug mit nostalgischem Charakter haben: Gönnen Sie sich ein Fährtli mit der „Alvier“.

PS: Nein, dieser Beitrag ist nicht gesponsert.
PS2: Gehen Sie einfach trotzdem in die Sagibeiz! https://www.sagibeiz.ch

 

1. Mai! In Finnland feiert man da Vappu, das grosse Frühlingsfest. Typisch: Alle strömen nach draussen und veranstalten ein Picknick.
Also das ist wenigstens der Plan. Dass dieser manchmal seine Tücken hat, zeigt dieses Bild.
Übrigens: „Sisu“ ist das „Hygge“ der Finnen – es steht für eine entspannte Lebensweise. (Trotz Schneesturm an Vappu.)

Und allzu schadenfreudig sollten wir hier nicht werden, zumindest im Osten der Schweiz riecht es heute ganz leicht nach Schnee.
Was immer Sie also heute vorhaben: Hyvää Vappua! (Das Frühlingsfest heisst Vappu. Aber im Finnischen gibt es 18! Fälle, und je nach Fall wird das Nomen angepasst. Ein bisschen Mitleid mit den finnischen Schulkindern ist also durchaus angebracht!)